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Unter Vektorisieren wird das Verfahren beschrieben, mit welchem aus einem Bild in einem Rasterformat ein Bild in einem Vektorformat erstellt wird. Wenn man sich vorstellt, dass bei einem Rasterbild die Bildpunkte in einem Mosaikraster definiert sind, ist es schnell verständlich, dass diese Daten nicht verlustfrei in ein Format umgewandelt werden können, welches geometrische Elemente definiert. Anhand der Bildpunkte wird versucht, die Linien nachzuzeichnen. Methoden Mittellinien: Dieses Verfahren sucht die Mittellinien der Elemente. Es eignet sich vor allem dann, wenn die Daten als Linien weiterverarbeitet werden sollen. Wichtiger als die Liniendicken sind die Mittellinien der Elemente. Randlinie: Dieses Verfahren sucht die Randbegrenzungen der Elemente. Die Linienzüge orientieren sich an den durch die Linien gebildeten Flächen. Dieses Verfahren eignet sich eher für die Darstellung von Flächen oder Logos mit unterschiedlichen Liniendicken. Wenn mit einem CNC Trennverfahren die Flächen geschnitten werden sollen, ist dieses Verfahren besser geeignet. Anwendung Zeichnungsdatei Bei einer technischen Zeichnung wird normalerweise das Mittellinien-Verfahren angewandt. Auf den untenstehenden Bildern erkennt man gut den Unterschied der beiden Verfahren. Da normalerweise die Liniendicken im CAD-Bereich mit Eigenschaften definiert werden, ist es einfacher, wenn die Liniendicken neu definiert werden können. Die Genauigkeit der erstellten Vektorelemente kann nie genauer sein als die Ursprungsdatei. Eine schlechte Bildvorlage liefert auch ein schlechtes Ergebnis.
Anwendung Formfläche Wenn die Umriss einer Form oder deren Fläche die wesentlichen Bildinformationen sind, liefert das Randlinien-Verfahren normalerweise die besseren Ergebnisse. Die Mittellinien haben normalerweise keine Bedeutung und das Verfahren liefert auch nicht brauchbare Resultate. Wenn die Umrisslinien geschlossen sind, werden daraus die entsprechenden Flächen gebildet.
Grenzen des Vektorisierens Es ist nicht bei allen Bildern möglich, mit einer Software zu erkennen, durch welche Linienzüge das Bild definiert wurde. Wichtige Dateistrukturen können fehlen. Ohne Nachbearbeitungen wird das vektorisierte Bild oft schlechter dargestellt. | |||||||||